Der Kölner TASCHEN Verlag wird dieses Jahr nicht auf
der Frankfurter Buchmesse ausstellen – es passe vorerst nicht mehr in das Vertriebskonzept. Verleger Benedikt Taschen: „Wir haben in den letzten beiden Jahren auch nicht an der American Book Expo teilgenommen, und im Jahre 2002 werden wir auch auf der Londoner Buchmesse nicht mehr mit einem Stand vertreten sein“, auch stünden Kosten und Aufwand in keinem Verhältnis zu dem unmittelbar daraus resultierenden Umsatz und Nutzen. Sein internationales Vertriebsnetz sei so stark ist, dass man nicht auf die Frankfurter Buchmesse angewiesen sei, um den Kunden neue Bücher und Projekte vorzustellen. Sie würden besser und effizienter von den internationalen Taschen-Filialen und Exklusivvertrieben vor Ort betreut. Aber Taschen: „Sollten wir dieses Jahr in Frankfurt allerdings allzu schmerzlich vermisst
werden, möchten wir eine Rückkehr im nächsten Jahr nicht ausschließen.“
Wie der neue Verlag Parkum den internationalen Hörbuchmarkt aufrollen will
Ein neuer Hörbuchverlag – braucht es das wirklich noch? Für Michael Treutler ist die Antwort eindeutig. Parkum sei „das Ergebnis einer fast zwanzigjährigen Entwicklung“, sagt er. Der Anspruch: erfolgreiche Autorinnen und Autoren verschiedenster Sprachräume systematisch in globale Hörmärkte zu führen.