
Mit dem festlichen Lübbe-Abend, bei dem Stefan Lübbe noch einmal bekräftigte, ein Familienunternehmen bleiben zu wollen, ging die diesjährige Frankfurter Buchmesse zu Ende. Insgesamt kamen 247.117 Besucher (14% weniger gegenüber dem Vorjahr): „Bei anderen Veranstaltungen gab es größere Einbrüche“, kommentiert AuM-Pressespecher Rüdiger Wischenbart gegenüber BuchMarkt. „Es war insgesamt eine Messe ohne große Hektik, ohne große Aufregung, zum Glück ohne sicherheitsrelevante Zwischenfälle“.
Gut angekommen ist bei der Mehrheit der Aussteller das neue Hallenlayout, dafür stieß es beim Rest auf umso größere Ablehnung: Es gab Proteste, wie sie in dieser vehementen Form bisher unbekannt waren. Hinter den Kulissen hält sich deshalb hartnäckig das Gerücht, dass bei der in den nächsten Wochen einberufenen Messe-Aufsichtsratssitzung der auslaufende Vertrag von Messedirektor Lorenzo Rudolf nicht verlängert werden soll.
Gewohnter Andrang herrschte am Montag zum traditionellen Messe-Abklatsch am BuchMarkt-Stand bei Altbier und Brezeln. Hier allerdings wurde ein Besucher-Rekord gebrochen: 15% mehr Brezeln und Bier als im letzten Jahr gingen in einer Stunde über die Theke: Was einer Umsatzhochrechnung fürs kommende Jahr von über 10% entspricht, wenn wir so auf die letzten Jahre zurückblicken: Liegt aber auch an der schönen Platzierung des BuchMarkt-Stands in der Halle 3, die sehr gut bei Besuchern und Ausstellern ankam. Leider hatte BMW den IAA Pavillon von der Automesse stehen lassen, sonst hätte die Halle noch besser gewirkt.







