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Hachette und/oder Bloomsbury an ASV Verlagen interessiert?

Die Spekulationen um die Zukunft der zum Axel Springer Konzern gehörenden Buchverlage der HEUL Gruppe reißen nicht ab. Wie es aussieht, ist Bertelsmann als bislang heiß gehandelter Kauf-Interessent ausgestiegen, angeblich, weil man sich nicht über die Zuordnung von weiteren Abschreibungen habe einigen könneen.

Doch jetzt tauchen neue Namen auf, die an der von Christian Strasser aufgebauten Gruppe Interesse haben sollen: Zum einen sei das die Hachette-Gruppe, die sich in England vor mehreren Jahren schon die Orion-Gruppe zugelegt hatte und deren Appetit auf weitere Expansion bekannt ist.

Hachette soll übrigens vor allem Interesse an Springers 50%-Anteil an CORA haben, dem Joint Venture mit Harlequin. Die Cora-Bände werden vornehmlich in Supermärkten, im Zeitschrifen-Handel und damit auch im Bahnhof vertrieben, wo die Hachette-Gruppe ebenfalls auch auf Handelsseite stark wächst.

Und man verhandelt jetzt angeblich auch mit dem englischen Harry Potter Verlag Bloomsbury. Was gut klingt: Der schwimmt im Geld und will dazu schon seit der Buchmesse eine Deutschland-Filiale aufbauen, hat aber immer noch keinen Vertriebspartner gefunden. Auf der anderen Seite würde dazu der edle, feine List/Claassen – reichen … dann hätte man auch den erhofften „literarischen Fuß in der deutschen Tür“. ( Frage nur: Was ist ein „literaischer Fuß“?) Und wenn mans weiß: Was ist der wert? Und überhaupt: Die Mitarbeiter wünschen sich jetzt endlich Ruhe oder klare Auskünfte. Im übrigen: Das Heyne-Frühjahrsprogramm macht einen prima Eindruck beim Handel, wenn man ersten Stimmen Glauben schenken darf.

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