Seit dem 11.9.01 befinden sich die USA im Krieg – und die Regierung der einzigen Supermacht im Ausnahmezustand. In seinem Buch „BUSH AT WAR. Amerika im Krieg“, das am 17. Februar 2003 als SPIEGEL-Buch in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) erscheint, beleuchtet Bob Woodward die dramatische Situation der Krisenstäbe und den Ablauf der Diskussionen in der amerikanischen Machtzentrale. Die Öffentlichkeit erfährt hier zum ersten Mal von den persönlichen Eitelkeiten, Antipathien und Grabenkämpfen der Entscheidungsträger.
Erst vor wenigen Wochen kam das Buch des „Watergate“-Journalisten Bob Woodward in den USA auf den Markt und belegte sofort Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten.
Wie der SPIEGEL bereits vorab zur amerikanischen Ausgabe berichtete, ergebe sich die einzigartige Perspektive dieses Buchs daraus, daß dem Autor Woodward der Coup gelungen sei, die Sitzungsprotokolle des Nationalen Sicherheitsrats einzusehen. Zudem habe er Gelegenheit gehabt, mit den engsten Mitarbeitern von George W. Bush und dem Präsidenten selbst zu sprechen. Das Buch erzähle somit den Afghanistan-Krieg gleichsam aus dem Nähkästchen des Weißen Hauses.
Bekannt wurde Bob Woodward durch den „Watergate“-Skandal, den er zusammen mit Carl Bernstein in der Washington Post aufdeckte und der zum Sturz des damaligen Präsidenten Richard Nixon führte. Er gilt als einer der international renommiertesten Journalisten. Heute ist er Star-Reporter der Washington Post.
„Um zu verstehen, wie die Bush-Administration ihre weltpolitische Bedeutung und ihre geopolitischen Möglichkeiten einschätzt, ist das Buch von fundamentaler Wichtigkeit“
(Süddeutsche Zeitung zur amerikanischen Ausgabe)
Bob Woodward
BUSH AT WAR. Amerika im Krieg
400 Seiten
EUR 24,90