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Chamisso-Preis an Ilma Rakusa

Heute im Münchner Merkur: „Schreiben, um nicht zu schreien „:

Die jugoslawische Bedienung, die polnische Putzfrau und der iranische Kurier – den Anspruch, über das Englische hinaus mehrere Sprachen zu beherrschen, richte man beschämenderweise nur noch an die Armen. Anders könnten sie in der Fremde gar nicht überleben, sagte Hanser Verleger Michael Krüger in seiner Laudatio auf Ilma Rakusa. Sie erhielt von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München den Adelbert-von-Chamisso-Preis (15 000 Euro).
Sie und die beiden Förderpreisträger, der Iraker Hussain Al-Mozany und die Jugoslawin Marica Bodrozi´c, machten deutlich, über welchen Reichtum sie als deutsch schreibende Schriftsteller nicht-deutscher Muttersprache verfügen.

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