Home > Buchmessen > „Die Standort-Diskussion verdeckt die Frage nach der Selbstwahrnehmung einer kriselnden Branche.“ Lesetipp

„Die Standort-Diskussion verdeckt die Frage nach der Selbstwahrnehmung einer kriselnden Branche.“ Lesetipp

Unter der Headline „Was ist ein Buch? / Nun ist es raus: Der Poker um den Messe-Standort“ kommentiert die FR von heute den Streit um den Buchmesse-Standort unter teilweise neuer Perpsektive. http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?sid=ebc45dcc7ed672d5edbe2f755a468b87&cnt=172286

Auszüge:
>Das Getöse um Staffelverträge und Übernachtungspreise, Regressansprüche und Standgebühren verdeckt jedoch, möglicherweise nur kurzfristig, das eigentliche Zentrum der Diskussion, nämlich die Frage nach der Selbstwahrnehmung einer kriselnden Branche, die wie jede andere auch unter dem Druck der ökonomischen Gegebenheiten leidet, gleichzeitig aber ihre Sonderrolle im Spiel der freien Marktwirtschaft behaupten will.<>Dass Fred Breinersdorfer, der in München lebende Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller, für einen Umzug nach München mit dem Argument plädiert, was die Verlage angehe, „geht hier sicher mehr der Bär ab als in Frankfurt“, wirkt in diesem Kontext beinahe rührend – der Mann hat nicht verstanden, worum es geht. „Die Buchmesse“, sagt Holger Ehling, „ist kein Literaturfestival, sondern eine Wirtschaftsveranstaltung“. Und zwar eine, die in jedem Umfeld gleichermaßen funktionieren könne. Gut, dass das wenigstens einmal so klar gesagt wurde.<

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