Dieter Schormann heute in der FAZ: Er kündigt an, dass heute die Entscheidung im Standortstreit fallen soll. Der Vorstand des Börsenvereins werde auf einer außerordentlichen Sitzung zwischen den verschiedenen Angeboten eine Wahl treffen. Abgewogen werden sollen dabei finanzielle Fragen und solche der Tradition. Aus Verlegerkreisen verlautet, daß Frankfurt gute Chancen habe, das Rennen zu machen.
Offenbar hat sich die Frankfurter Hotellerie nun auch zu Konzessionen bereit erklärt. Ein neues Angebot sei vorgelegt worden, verlautete aus einer Gesprächrunde von Vertretern der Buchmesse und des Gastgewerbes. Auch ist die Rede von einem Angebot der Frankfurter Messe GmbH an die AuM, das eine Kostenentlasung von 2 Mio € bedeuten soll. Allerdings: Genaueres ist nicht zu erfahren – die Stadt Frankfurt hüllt sich in Schweigen und bringt damit die Verlagsbranche in Harnisch: Alles gehe hinter geschlossenen Türen vor sich und sei sehr undruchsichtig, lauten die Vorwürfe an die hessische Metropole.
Die Kurt Wolff Stiftung und ehemalige Jurymitglieder äußern sich ebenfalls zur Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises 2026
„Der Vorstand der Kurt Wolff Stiftung ist höchst irritiert und beunruhigt über die Revidierung der Jury-Entscheidung zum diesjährigen Buchhandlungspreis“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dass der Kulturstaatsminister sich in drei