Heute findet um 10 Uhr 30 im Bundesministerium für Wirtschaft
und Arbeit die öffentliche mündliche Verhandlung im
Ministererlaubnisverfahren Holtzbrinck/Berliner Verlag statt. Sie betrifft den Antrag der Verlagsgruppe von Holtzbrinck, den Berliner Verlag übernehmen zu dürfen und den Tagesspiegel mit der „Berliner Zeitung“ in den kaufmännischen Verlagsbereichen zu fusionieren. Die von Holtzbrinck vorgeschlagene Stiftungslösung sieht vor, dass ein unabhängiges Kuratorium unter anderem darüber wacht, dass die beiden Zeitungen weiterhin redaktionell unabhängig voneinander arbeiten. Ziel ist der Erhalt des
Tagesspiegel und der „Berliner Zeitung“. Die Verhandlung wird von Minister Wolfgang Clement geleitet. Angehört werden der Verlg Axel Springer, der Verlag der FAZ, das Märkische Verlags- und Druckhaus, der Verlag des Stadtmagazins Prinz (Ganske Gruppe) und der Bundesverband der Verbraucherzentralen.
Die Kurt Wolff Stiftung und ehemalige Jurymitglieder äußern sich ebenfalls zur Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises 2026
„Der Vorstand der Kurt Wolff Stiftung ist höchst irritiert und beunruhigt über die Revidierung der Jury-Entscheidung zum diesjährigen Buchhandlungspreis“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dass der Kulturstaatsminister sich in drei