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Ergebnisse der Eulenhof Umfrage zur Branche jetzt im Netz

Gibr es im Verlagswesen schon Anzeichen für einen Aufschwung? Wie sehen die Chancen der verschiedenen Verlagstypen aus? Welche Vertriebswege sind in Zukunft wichtig? Welche Strategien führen aus der Sackgasse heraus?

Antworten auf diese Fragen ergab eine aktuelle, vom
Eulenhof Institut soeben durchgeführte Umfrage unter Verlage in
Norddeutschland sowie unter Kinder- und Jugendbuchverlagen.

Knapp 86 % der Teilnehmer sehen die Branche nach wie vor im Abschwung, die übrigen in leichtem Aufschwung oder Stagnation.

Und welcher Verlagstyp hat nach Meinung der Teilnehmer die besten Zukunftschancen? Die besten Chancen werden Special-interest-Verlagen eingeräumt, also solchen, die private Interessen mit einem speziellen, fachlichen Anspruch bedienen. An zweiter Stelle stehen Fachverlage. Publikums-, Schul- und Bildungs-, sowie Kulturverlage fallen dagegen ab.

Und welche Vertriebswege sind für die Teilnehmer die wichtigsten? An der Spitze stehen Sortimentsbuchhandel und Internethandel. Auch der Versandbuchhandel und der Direktvertrieb haben einen hohen Stellenwert.

Wie reagieren die Teilnehmer auf die gegenwärtige Lage? Die Hälfte der Teilnehmer hält antizyklisches Verhalten durch aktives Marketing für die richtige Strategie, in zweiter Linie die Reduktion von Programm und Kosten.

Als weitere Wege in die Zukunft werden direkte Ansprache bisheriger und neuer Zielgruppen, Outsourcing und Fokussierung der Mitarbeiter/innen auf ihre Kernaufgaben genannt; verbunden mit Besinnung auf eigene Werte und klare Markenbildung. Auch erscheint die On-demand-Produktion einigen Teilnehmern als wichtige Zukunftsstrategie.

Alles in allem belegt die Befragung, dass die Absatz- und strukturelle Krise offenbar als Chance begriffen wird, Althergebrachtes in Frage zu stellen und im Vertrieb und generell neue Wege zu gehen.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie im Internet unter
http://www.institut.eulenhof.de/kommentar.htm

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