Die Familie des 2000 verstorbenen Verlegers Rolf Heyne ist an einer Gesamtübernahme der Verlagsgruppe Ullstein-Heyne-List
interessiert. Das meldet das Nachrichtenmagazin FOCUS in seiner
heutigen Ausgabe. Zur Zeit prüfen der Sohn Johannes Heyne und sein Partner Martin Dort, beide Verleger des Münchner Christian Verlages, die Bedingungen. Nach FOCUS-Informationen wird das Konsortium von britischen Investoren gestützt. Die Witwe, die Verlegerin Anja Heyne, will wie bisher bei ihrer „Collection Rolf Heyne“ bleiben.
Das Bundeskartellamt hat mehrfach deutlich gemacht, dass es der von Random House (Bertelsmann) angestrebten Fusion mit
Ullstein-Heyne-List nicht zustimmen werde. Random House musste daraufhin Verkaufsverhandlungen aufnehmen. Das Kartellrisiko liegt bei Random House. Auch Noch-Ullstein-Verleger Christian Strasser strebt die Gesamtübernahme an, wie wir gemeldet hatten.
Einigkeit im Trilog: Druckerzeugnisse kein Gegenstand der EU-Entwaldungsverordnung
Bei den gestrigen Trilog-Verhandlungen einigten sich Europäisches Parlament und Rat darauf, Druckerzeugnisse wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus der EU-Entwaldungsvorordnung (EUDR) herauszunehmen. Die vorläufige Einigung muss nun von beiden Institutionen