Fragen an Jürg Bodenmann (46), Geschäftsführer der Buchhandlung ZAP AG und Präsident des Verwaltungsrats vom Schweizer Buchzentrumüber über den Verkauf von Anteilen seines Unternehmens:
Was ist das für ein Gefühl, die Selbständigkeit aufzugeben und in den Schoß einer großen Muttergesellschaft zu gehen?
Jürg Bodenmann: Ich habe ja nicht die Selbständigkeit aufgegeben, sondern bin nur in eine andere Form der unternehmerischen Eigenverantwortung gewechselt. Ich bin noch immer an der ZAP AG mit 33% beteiligt.
Warum haben Sie die Anteile verkauft?
Ich war nicht Alleininhaber, sondern wir haben die Buchhandlungen gemeinsam, drei Partner und ich, geführt. Und die anderen drei sind in einem Alter, in dem man über die Nachfolge nachdenkt. Wir haben schon vor drei Jahren entschieden, dass wir irgendwann einen starken Partner sehr gut gebrauchen könnten.
In Ihren Buchhandlungen werden auch französische Bücher verkauft. Sind Sie so eine Art Vorhut für die Thalia-Expansion in fremde Länder?
Ja, wir werfen schon einen Blick in Richtung französischem Sprachraum. Wir trainieren quasi schon einmal mit einem französischen Sortiment. Aber wir bleiben natürlich in der Schweiz.
(das komplette Interview im kommenden BuchMarkt)