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Deutsche Bank verkauft Axel Springer-Aktienpaket / Finanzinvestor Hellman & Friedman erwirbt 19,4 Prozent der Aktien / Axel Springer AG startet Rückkaufangebot für 10 Prozent der eigenen Aktien

Die Deutsche Bank hat eine Beteiligung von 19,4 Prozent an der Axel Springer AG an den amerikanischen Finanzinvestor
Hellman & Friedman, eine auf Investments im Medienbereich spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in
San Francisco/USA, verkauft. Die Deutsche Bank war bislang mit rund 30 Prozent an der Axel Springer AG beteiligt.

Brian Powers, Chief Executive Officer von Hellman & Friedman, wird für den derzeit vakanten Sitz im Axel Springer-Aufsichtsrat nominiert.

Zur neuen Aktionärsstruktur sagte der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner: „Hellman & Friedman ist uns als neuer Aktionär willkommen. Die Gesellschaft hat sich im internationalen Mediengeschäft profiliert und sich zuletzt bei ProSiebenSat.1 auch im deutschen Markt engagiert. Gemeinsam werden wir im Interesse der Axel Springer AG und aller Aktionäre den eingeschlagenen Kurs der Kreativität und Profitabilität fortsetzen.“

Außerdem wird die Axel Springer AG durch ein an alle Aktionäre gerichtetes Aktienrückkaufangebot eigene Aktien übernehmen. Gegenstand des öffentlichen Erwerbsangebotes werden bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu einem Kaufpreis von EUR 54,00 je Stückaktie sein. Die Annahmefrist beginnt voraussichtlich am 10. Oktober 2003 und endet am 14. November 2003.

Durch die Übernahme der Aktien eröffnet sich für die Axel Springer AG die Möglichkeit, eigene Aktien auch als Akquisitionswährung einzusetzen und an der Wertsteigerung des Unternehmens zu partizipieren.

Das Unternehmen ist zuversichtlich, das Rückkaufangebot mit Erfolg abzuschließen, da die Deutsche Bank ihre Teilnahme schon angekündigt hat. Die Deutsche Bank hält nach dem Verkauf des Aktienpaketes an Hellman & Friedman weiter ca. zehn Prozent der Axel Springer-Aktien.

Die Hauptversammlung der Axel Springer AG hatte am 16. April 2003 die Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Genehmigt wurde der Rückkauf von bis zu zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals. Der Beschluss der Hauptversammlung regelt auch die Festlegung des Rückkaufpreises. Sollte das Volumen der angebotenen Aktien das vorgesehene Rückkaufvolumen überschreiten, wird die Annahme im Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien erfolgen.

Die vollständige Unterlage zum Aktienrückkaufangebot an alle Aktionäre wird im Internet unter www.axelspringer.de , Bereich Investor Relations/Die Aktie/Erwerb eigener Aktien, abrufbar sein.

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