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USA: Kinderbuchkauf ist Impulskauf

Der US-Markt für Kinderbücher (das sind solche für 13-Jährige oder jünger) ist geschrumpft und gewachsen zugleich – das hat die Book Industry Study Group für 2002 ermittelt.
Geschrumpft, denn mit 460,3 Millionen Exemplaren wurden letztes Jahr 10,8% weniger Bücher verkauft als 1997. Gewachsen, denn im selben Zeitraum stiegen die Ausgaben für Kinderbücher von 1,8 auf 1,9 Milliarden Doller.

Nach den Erwachsenenbüchern bleibt damit das Kinderbuch zweitgrößtes Segment im Publikumsbereich mit 28% Anteil an den verkauften Büchern und 15% an den Ausgaben für Bücher. Was zugleich für den unterdurchschnittlichen Buchpreis spricht, der sich auch so beschreiben lässt: Nur 16% der Kinderbücher sind teurer als 8 Dollar, aber ein Drittel kostet weniger als 2 Dollar.

Die niedrigpreisigen Kinderbücher sind denn auch keine Domäne des „eigentlichen“ Buchhandels: Großfilialisten und Independents zusammen haben gerade mal 17% Anteil. Buchclubs und andere Versender kommen auf 28%, SB-Warenhäuser à la Wal Mart auf 14%, Dollar Stores (in denen alles genau einen Dollar kostet) haben 13%. Die SB-Warenhäuser zeigen beim Kinderbuch als einzige eindeutiges Wachstumspotenzial.

72% der Kinderbücher werden per Impulskauf erworben. Und 33% der Kinderbuchkäufer haben ein gutes Jahreseinkommen von 60.000 Dollar oder mehr.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bisg.org

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