Zur aktuellen Diskussion um den Vorstoß des Clubs erreict uns auch ein Schreiben, das die Mayersche Buchhnadlung zu diesem Thema veröffentlich wissen möchte Siehe dazu u.a. auch [mehr…], [mehr…] und [mehr…].
Das Potsdamer Abkommen stellt für das Sortiment eine wesentliche Grundlage des Verhältnisses Verlag – Sortiment dar. Der Bertelsmann-Konzern ignoriert bekanntermaßen das Potsdamer Abkommen. Das Sortiment und auch die Mayersche Buchhandlung werden derzeit durch Club-Premieren vorgeführt und müssen als Preisvergleichs-Indikatoren fungieren. Offensichtlich gibt es im Hause Bertelsmann ein klares Veto für den Club und gegen die Kunden des Random House Verlages, dem Sortiment. Die Mayersche Buchhandlung nimmt dies zur Kenntnis und trifft bis auf weiteres und ab sofort folgende Maßnahmen:
1. Ausladung der Verlagsgruppe Random House aus den Jahresgesprächen
2. Hausverbot für den Vertrieb und Außendienst der Random House Gruppe in unseren Buchhandlungen
3. Keine Neubestellungen von Random House-Titeln für unser Zentrallager
4. Ersetzen von austauschbaren Titeln durch Bücher anderer Verlage
Wenn sich Random House bzw. der Bertelsmann-Konzern zum Einhalten des Potsdamer Abkommens bekennt, werden wir diese Maßnahmen überdenken.
Im Übrigen behalten wir uns vor, diese Maßnahmen gegen jeden Verlag, welcher das Potsdamer Abkommen umgeht, zu ergreifen.
Mayersche Buchhandlung
Dr. Hartmut Falter, Michael Wieser







