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Lesetipp FAZ: Über die wachsende Macht der Ketten im Buchhandel

„Lauter Kettenhunde“ heißt ein Beitrag von Hannes Hintermeier in der FAZ vom 24.10 Zitat:

Das Jahr 2003 wird in der Geschichte des deutschen Buchhandels als das Jahr der Kette eingehen. Nicht wegen der Fusion von Random House mit Heyne, nicht wegen der fortdauernden Attacken auf die Preisbindung, nicht wegen der Pleitewelle kleiner Buchhandlungen – man wird sich an dieses Jahr erinnern, weil zum ersten Mal in Deutschland ein Medienkonzern gezeigt hat, was sich mit einer geschlossenen Verwertungskette alles anstellen läßt. Die Rede ist von Bertelsmann und damit auch unvermeidlich vom Totalvermarktungskunstwerk Dieter Bohlen. Die letztjährige Suche nach dem Superstar war nur der Anfang. Mit einer zuvor ungekannten Wucht bestimmt das Kettenphänomen „Bohlen Zwo“ den medialen und gesellschaftlichen Diskurs auf allen möglichen Ebenen. Daß am Anfang dieser Kette das Buch steht, ein Memoirenwerk in Fortsetzung, ist kein Trost.“

Hintermeier sieht nicht nur dieses Phänomen….

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