Nach dem Rücktritt des Bertelsmann-Aufsichtsratschefs Gerd Schulte-Hillen zeichnet sich laut manager-magazin ab, dass die Vertrauenskrise zwischen der Eigner-Familie Mohn und der Aufsichtsratsspitze sich auf den Vorstand des Konzerns ausgeweitet hat. Firmenpatriarch Reinhard Mohn habe dem Finanzvorstand und stellv. Vorstandsvorsitzenden Siegfried Luther das einst anvertraute Mandat der Testamentsvollstreckung entzogen. Diese Entscheidung habe mit der wachsenden Entfremdung zwischen Luther und seinem Vorstandsvorsitzenden Gunther Thielen zu tun. So sei Luther angeblich auch bei der geplanten Fusion von BMG und Sony Music nicht rechtzeitig über alle Details informiert worden.
Börsenverein zum Auftakt der Leipziger Buchmesse: Demokratie braucht Buchbranche als starkes Rückgrat
In gesellschaftlich und politisch bewegten Zeiten kommt die Buchbranche zur Leipziger Buchmesse zusammen. „Die Demokratie gerät in Deutschland zunehmend unter Druck. In diesem Superwahljahr mit fünf Landtagswahlen werden auch die