Jeden Montag hier ein Witz (oder Begebenheiten aus dem Sortimenter-Alltag) zum Wochenanfang. Ihre Beiträge sind erwünscht per Mail redaktion@buchmarkt.de Dieser wurde eingesandt von Dieter Banzhaf am 24.11.03. Und gerade kommt zum Thema noch eine Ergänzung, die noch mehr über die Männer in unserer Branche verrät, findet der Einsender.
Hochwürden steht am Krankenbett:
Seppi, Dein Leben wird bald zu Ende gehen; doch bevor Du in den Himmel kommst, musst Du Deine Sünden und Fehler bereuen…
Hochwürden – ich hab nichts zum Bereuen…
Seppi – denk nach, es geht um Dein Seelenheil!
Seppi denkt nach.
Aber Hochwürden – ich hab nichts zum Bereuen…
Seppi – vielleicht stehst Du schon in einer Stunde vor dem Hergott; denk nach und bereue!
Seppi denkt nach.
Also Hochwürden – es war in dem heißen Sommer, da hat mich die Zenzi von der Nachbaralm besucht. Und dann kam doch das große Gewitter, grad als sie heimgehen wollte. Da hab ich ihr gesagt: „Zenzi bleib hier – das Gewitter ist zu gefährlich. Schlaf Du in meinem Bett und ich lege mich auf den Strohsack“.
Grad wollt ich einschlafen, da fragt mich die Zenzi: „Seppi, frierts Di net?“
Na, hab ich geantwortet, mi frierts net…
Und nach einer halben Stunde fragt die Zenzi noch einmal: „Seppi, frierts Di net?“
Na Zenzi, mi frierts wirklich net, hab ich gesagt.
Und wissens, Hochwürden, dass’s mich damals nicht gefroren hat, das bereue ich noch heut.
Und hier die Einsendung von eben:
Ein verheirateter Mann (Thomas) und eine verheiratete Frau (Annette), aber NICHT miteinander lebend, werden auf einer Wanderung in den österreichischen Alpen von einem schweren Schneesturm überrascht. Sie können sich jedoch bis zu einer Hütte vorkämpfen. Dort angekommen bereiten sie sich auf eine
Übernachtung vor. Immerhin gibt es einen Schrank voll Decken, zwei Schlafsäcke, allerdings nur ein Bett. Als Gentleman weiß Thomas natürlich, was sich gehört und sagt: „Annette, schlafen Sie im Bett. Ich nehme den Schlafsack.“ Gerade hat Thomas den Reißverschluss des Schlafsackes zugezogen und die Augen geschlossen, da tönt es aus dem Bett: „Thomas, mir ist kalt.“
Thomas befreit sich aus dem Schlafsack, greift eine Decke und breitet sie über Annette aus. Dann mummelt er sich zum zweiten mal in den Schlafsack und beginnt, wieder in das Reich der Träume zu gleiten. Nochmals ist zu hören:
„Thomas, mir ist immer noch kalt.“ Das gleiche Spiel: Thomas kriecht aus dem Schlafsack, breitet eine weitere Decke über Annette aus und legt sich wieder schlafen. Gerade hat er die Augen geschlossen, da sagt sie: „Thomaaaaassss, mir ist ja immer noch sooooo kalt.“ Dieses mal bleibt Thomas wo er war und antwortet: „Annette, ich habe eine Idee. Wir sind hier oben von jeglichem Kontakt abgeschnitten, niemand wird jemals erfahren, was sich heute Nacht hier abgespielt hat! “ Er grinst schelmisch und fügt hinzu: „Wir können doch einfach so tun, als wären wir miteinander verheiratet.“ Annette haucht: „Oh ja, das wäre schön.“ Darauf brüllt Thomas: „Dann steh‘ gefälligst auf und hol Dir Deine Scheiß-Decke selbst…“
UND DIE MORAL VON DER GESCHICHT:
Männer sind die treusten Wesen auf dieser Welt!







