
Die Jüdische Presse hat mit ihrer überregionalen Wochenzeitung Jüdische Allgemeine und dem Mosse Verlag neue Geschäftsräume in Berlin Mitte, im modernisierten denkmalgeschützten Haus zur Berolina bezogen. Gestern erfolgte in Anwesenheit von rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur die feierliche Schlüsselübergabe an die neuen Mieter und die Anbringung der Mesusa.
Mit dem Umzug vom Leo-Baeck-Haus in der Tucholskystraße zum Hausvogteiplatz 12 erscheint die Jüdische Allgemeine wieder wöchentlich in einer Auflage von 25 000 Exemplaren. In den vergangenen zehn Jahren war sie nur noch vierzehntägig herausgebracht worden. Ab Januar 2004 wird das Blatt unter http://www.juedische-presse.de auch als E-Paper im Internet abrufbar sein.
Eröffnet wurde gestern auch die Ausstellung Augenblicke – Portraits von Juden in Deutschland, die noch bis zum 22. Dezember im Berolina-Haus zu sehen ist. Gezeigt werden Portraits aus dem im Herbst im Mosse Verlag erschienenen gleichnamigen Bildband von Dirk Vogel und Naomi Bodemann-Ostow.