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VVA: „Quantensprung“ beim Verlegerdienst

Bei der gemeinsamen Verlagstagung von der Vereinigten Verlagsauslieferung (VVA) und dem Verlegerdienst München (VM) in Heidelberg konnte Geschäftsführer Stephan Schierke (Foto) eine positive Bilanz für das Jahr 2003 ziehen. Vor mehr als 80 Gästen berichtete er vor allem über die umfangreichen Investitionen in den EDV-Bereich. Beim Verlegerdienst wurden binnen Jahresfrist sämtliche IT-Systeme, vom Archiv, über die Buchhaltung und Fakturierung bis hin zu den Logistik- und Informationssystemen abgelöst – „ein echter Quantensprung“, so Schierke.

Auch in den nächsten beiden Jahren soll weiter in die IT-Infrastruktur investiert werden – vor allem an den VVA-Standorten in Gütersloh und Verl. „Mit diesen Investitionen, für die es keine akute Notwendigkeit gibt, wollen wir unsere führende Marktposition weiter ausbauen“, erklärte Schierke, der sich davon überzeugt zeigte, dass leistungsfähige und flexible EDV-Systeme in Zukunft zu einem immer wichtiger Wettbewerbsfaktor werden. Als neue Zielgruppe haben VVA und VM nach Aussage von Schierke Verlage mit Direktgeschäften, wie z.B. Fachzeitschriften, ins Visier genommen – ein Feld, aus dem sich ein Hauptwettbewerber unlängst zurückgezogen hat.

Zentrales Thema der Verlagstagung war die Frage, „Bleibt der Nebenmarkt ein Nebenmarkt?“. Vertreter von Verlag, Sortiment, Rackjobbing und Nebenmarkt präsentierten in kurzen Vorträgen ihre Standpunkte zum Thema. In der abschließenden Gesprächsrunde wurde dann engagiert über die einzelnen Statements diskutiert und verschiedene neue Aspekte beleuchtet.

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