„Die prosperierende schwedische Gruppe, der auch der Hamburger Harry-Potter-Verlag Carlsen und der Münchner Michael-Moore-Verlag Piper gehören, ist mit einem Schlag nun der Dritte im Bunde der großen deutschen Buchkonzerne. Und er positioniert sich mit dem Umzug als dezentral organisiertes Haus. Ganz ähnlich wie es der Stuttgarter Holtzbrinck-Konzern tut.
Darüber hinaus birgt der Umzug noch andere Vorteile. 120 Mitarbeiter sind von ihm betroffen, 100, heißt es, werden in der Friedrichstraße ihre neuen Büros beziehen. Die ins Auge fallende Differenz von 20 Mitarbeitern dürfte auch umzugsbedingt sein“, kommentiert heute Wieland Freund in der „Welt“. Aber „Siedler und Ullstein könnten gar die Umzugswagen tauschen. Doch warum? Wie viel Berliner Seele zum Beispiel geht denn verloren auf dem Weg Berlin-München-Berlin? Und wie viel Ort bleibt übrig, während ein Verlag von Hand zu Hand geht?“
Zum Artikel: http://www.welt.de/data/2003/12/17/211930.html