Der Börsenverein ist auf der AG Publikumsverlage von den Verlagen aufgefordert worden, zukünftig stärker auf eine Einhaltung der auf dem Potsdamer Abkommen beruhenden Preisbindungsregeln zu achten, die u.a. den Zeitabstand einer Buchhandelsausgabe zur jeweiligen Lizenzausgabe im Buchclub regelt. Zu diesem Thema war es in der Vergangenheit mehrfach zum Streit zwischen dem Bertelsmann Club und dem Sortiment gekommen.
Von seiten des Bertelsmann Clubs heißt es dazu in einer Stellungnahme von Sprecher Rocco Thiede: „Gestern haben Spitzenvertreter des Börsenvereins und des Clubs in München die weitere Vorgehensweise für eine Einigung besprochen. Das Gespräch war konstruktiv und wir sehen uns auf einem guten Weg. Wir erarbeiten gemeinsam in den nächsten Wochen eine Empfehlung und sind zuversichtlich, dass wir damit eine einvernehmliche Lösung und Einigung bei den Parallellausgaben erreichen.“
Agentur webnetz hat die Social Media Auftritte der zehn umsatzstärksten Publikumsverlage Deutschlands analysiert
Wegen des Community Drives in den sozialen Netzwerken, der das Leseverhalten rasant verändert, müssen sich Verlage mit ihrer Social Media Performance beschäftigen. Die Agentur webnetz hat sich die Facebook-, Instagram-, TikTok-, Pinterest- und LinkedIn-Kanäle der laut Börsenverein zehn umsatzstärksten Publikumsverlage daher genauer angesehen.