Karl Schlögel wird für sein Gesamtwerk, Gregor Thum für seine Publikation Die fremde Stadt. Breslau 1945 ausgezeichnet. Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Potsdam vergibt im Herbst 2004 zum ersten Mal den Georg Dehio-Buchpreis. Mit dieser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Dr. Christina Weiss dotierten Auszeichnung ehrt das Deutsche Kulturforum östliches Europa Autoren, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinander gesetzt haben.
Der Georg Dehio-Buchpreis, der in diesem Jahr für die Sparte Sachbuch ausgeschrieben wurde, ist aufgeteilt in einen mit 12.000 Euro dotierten Hauptpreis und einen mit 8.000 Euro dotierten Ehrenpreis. Der Hauptpreis würdigt das publizistische Gesamt- und
Lebenswerk eines Autors. Mit dem Ehrenpreis wird der Verfasser einer herausragenden Publikation ausgezeichnet.
Die siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz des Übersetzers und Publizisten Georg Aescht sprach den Hauptpreis dem Osteuropahistoriker Karl Schlögel zu. Der Ehrenpreis geht an Gregor Thum für seine Publikation Die fremde Stadt. Breslau 1945. Das Buch schildert Breslau am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Preisverleihung wird im Herbst 2004 stattfinden. Der genaue Termin und Ort der
Preisverleihung werden noch bekanntgegeben.
Die Zusammensetzung der Jury:
Georg Aescht, Übersetzer und Publizist, Peter Ambros, Judaist und Historiker, Publizist, Ingke Brodersen, Autorin und leitende Redakteurin von Kafka – Zeitschrift für Mitteleuropa, Dr. Wolfgang Keßler, Slawist und Osteuropahistoriker, Prof. Dr. András Masát, Germanist und Skandinavist, Dr. Tomasz Torbus, Kunsthistoriker, Prof. Dr. Matthias Weber, Germanist und Historiker.







