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BI & F.A. Brockhaus: „Verbesserte Marktposition“ bei weniger Umsatz

Trotz der Umsatzrückgänge konnten Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim aufgrund der angepassten Strukturen in Verbindung mit einem konsequenten Kostenmanagement sowohl das Ergebnis vor Finanzergebnis als auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern, geht aus dem eben veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 3.539.204,89 €.

Der Bilanzgewinn von 2.527.442,41 € ergibt sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 2.768.314,16 € abzüglich einer Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 250.000,00 € zuzüglich des Gewinnvortrags von 9.128,25 €. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung eine Dividende von 4,00 € je Stückaktie vor.

Im Geschäftsjahr 2004 geht das Unternehmen bei einem insgesamt weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld von einer moderaten Erholung der Binnennachfrage aus. Aufgrund der guten Marktposition und der umfangreichen Novitäten- und Backlisttitel ist geplant, in Verbindung mit einer deutlichen Verstärkung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten, in allen Verlagsbereichen Umsatzzuwächse. Zudem wird aus dem Erwerb des Harenberg Lexikon- und Kalenderverlages weiteres Umsatzwachstum realisiert. Das Jahr 2004 ist auch geprägt durch die Vorbereitung der Neuauflage der „Brockhaus Enzyklopädie“, die im Brockhaus-Jubiläumsjahr 2005 fertig gestellt wird.

Im Mittelpunkt der Unternehmensentwicklung stand die strategische Weiterentwicklung des Verlages mit dem Ziel, die Marktposition in den jeweiligen Kerngeschäftsfeldern abzusichern bzw. weiter auszubauen. Im März 2003 wurde eine Mehrheitsbeteiligung an der PAETEC Gesellschaft für Bildung und Technik mbH, Berlin erworben.Mit Wirkung zum 31. Dezember 2003 wurde der Harenberg Lexikon- und Kalenderverlag übernommen.

Der Verlag konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 dem negativen Branchentrend nicht ganz entziehen. Die Entwicklung in den Verlagsbereichen stellt sich unterschiedlich dar. So war die wirtschaftliche Entwicklung im Dudenverlag im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau stabil. Der Sachbuchverlag konnte insgesamt Umsatzzuwächse und entsprechende Ergebnissteigerungen realisieren. Im Verlagsbereich „Allgemeine Lexika“ kam es u. a. aufgrund des zu Ende gehenden Lebenszyklus der „Brockhaus Enzyklopädie“ im Berichtsjahr 2003 gegenüber 2002 planmäßig zu Umsatzrückgängen.

Zudem belasteten die ersten Vorlaufkosten für die im Jahr 2005 erscheinende Neuauflage der „Brockhaus Enzyklopädie“ das Ergebnis dieses Verlagsbereichs. Die wirtschaftliche Entwicklung im Verlagsbereich „Brockhaus Duden Neue Medien GmbH“ ist geprägt vom besonders schwierigen Marktumfeld bei elektronischen Produkten. Trotz einer wiederum verbesserten Marktposition konnte das Umsatzniveau des Vorjahres nicht gehalten werden.

Mehr über die strategische Neuausrichtung des Konzerns in BuchMarkt 6/2004!

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