
Mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für das schön gestaltete Buch überreichte Staatsministerin Christina Weiss gestern in der Berliner Staatsbibliothek den Preis der Stiftung Buchkunst und den Förderpreis Junge Buchgestalter. Zum ersten Mal in der über 20-jährigen Geschichte des Preises ging der mit 4 000 Euro dotierte erste Preis an einen Schulbuchverlag. Oldenbourg wurde für „Start. Frei. Vom Schreiben zum Lesen“ von Monika Gorbahn, Claudia Hirsch, Ursula Schagerl u.a. ausgezeichnet. Im Bild v.l.n.r.: Heiko Jegodtka (Herstellung), Ute Busche (Lektorat), Christina Weiss, Lisa Neuhalfen (Layout), Uta Bettzieche (Illustrationen)
Die weiteren Preisträger:
2. Preis (geteilt):
Hatje Cantz für Susanne Pfleger, Olaf Nicolai (Hg.) ‹‹ Rewind›› Forward
Deutscher Taschenbuch Verlag für Dagmar Geisler, Wandas geheime Notizen
3. Preis:
Triton Verlag für John Dieter Brinks (Hg.): Das Buch als Kunstwerk. Die Cranach Presse des Grafen Harry Kessler
Der Förderpreis für Junge Buchgestalter 2003 ging an:
Stefan Kugel für Ernst Jandl/Stefan Kugel, Calypso-Fernweh, edition libellus
Vera Schurr für Hans-Georg Reinhardt – 40 Jahre Architekt, Eigenverlag Hans-Georg Reinhardt
Sandra Sellier für Thomas Rauscher (Hg.) Europäisches Zivilprozessrecht – Kommentar, Sellier. European Law Publishers
Das Preisgeld stellt alljährlich die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung. Staatsministerin Weiss kündigte gestern an, dass die Dotierung des Preises ab 2005 auf insgesamt 15 000 erhöht wird.
Gleichzeitig wurde in der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße eine Ausstellung mit allen Büchern eröffnet, die in 20 Jahren den Preis der Stiftung Buchkunst erhielten. „Die Schönsten der Schönen“ ist noch bis zum 19. Juni zu sehen.
Der Link zur Stiftung Buchkunst: www.stiftung-buchkunst.de