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Seitenstark startet sicheren Chat für Kinder

Seitenstark, die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten, hat in Kooperation mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig einen sicheren Chat für Kinder entwickelt.

Start ist am 16. Juni. Der Chat wird künftig jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr und jeden Montag und Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein. Kinder und Jugendliche können sich dann über zwölf Kinderseiten (kidsville, sowieso, milkmoon, blinde-kuh, wasistwas, hanisauland, geolino, wolf-kinderclub, tk-logo, vuz-web), rossipotti, kidnetting) und von der Homepage http://www.seitenstark.de aus mit einem Spitznamen einloggen und chatten. Im Interesse des Jugendschutzes wird der Chat für Kinder vollständig moderiert, das heißt, jeder Beitrag wird geprüft, bevor er online gestellt wird. Alle Websites sind Mitglieder bei Seitenstark.

„Mit diesem Chat kommen wir gleichzeitig dem Wunsch vieler Kinder und den Interessen der Eltern entgegen“, erklärt die Medienpädagogin Anke Hildebrandt vom kidsville Redaktionsbüro, die das Konzept entwickelte. „Kinder wollen im Internet chatten und können es hier in einem absolut sicheren Rahmen tun.“ Möglich wurde das Projekt durch die intensive Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig. 24 Studenten des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft übernehmen die Moderation. „Keine Kinder-Seite hätte allein die Kapazitäten dazu gehabt“, betont Seitenstark-Sprecherin Kristine Kretschmer.

Da die Besucher der verschiedenen Kinder-Seiten gleichzeitig am Chat teilnehmen können, ist dort mit regem Treiben zu rechnen. „Es gibt eine große Gruppe von Moderatoren, so dass der Chat trotz Prüfung der Beiträge nahezu in Echtzeit abgewickelt werden kann“, versichert Guido Adam von milkmoon.de, der für die Programmierung zuständig war. Die Besucher des Chats erfahren darüber hinaus, von welchen Seiten die anderen Kinder kommen und entdecken so die Vielfalt der Kinderseitenlandschaft. Kristine Kretschmer: „So sieht für uns eine Vernetzung aus, die nicht auf immer mehr Nutzer zielt, sondern die Interessen der Kinder und die Anforderungen des Jugendschutz im Blick hat.“ Weitere gemeinsame Projekte der Seitenstark-Mitglieder sind in Vorbereitung.

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