30 Prozent der Norweger haben angeblich Schwierigkeiten mit dem Lesen normaler Bücher. Der norwegische Buchverlag Gyldendal lanciert deshalb 2005 eine Buchserie für Menschen mit Leseschwächen. Bekannte Autorinnen und Autoren wurden beauftragt, Texte zu verfassen, die von Menschen mit Leseschwächen konsumiert werden können, ob Einheimische oder Ausländer.
Das erste Programm wird acht Titel umfassen. Die Bücher werden dann vor allem in Supermärkten und Kaufhäuser angeboten. Obwohl es schon ähnliche Programme
in Norwegen existieren, ist der Gyldendal der erste grosse Publikumsverlag
mit einem entsprechenden Konzept. Massgebend unterstützt wird das Projekt vom Verein „Leser sucht Buch“, der auch vom Staat subventioniert wird.
uae/pd