Die Frankfurter Buchmesse bleibt die größte Messe für englischsprachige Verlage. Die Messehalle 8.0, in der neben den USA und Großbritannien auch Irland, Kanada, Südafrika, Australien und Verlage aus anderen englischsprachigen Ländern ausstellen, ist bis in den allerletzten Winkel ausgebucht. Insgesamt belegen 865 Verlage eine Fläche von rund 17.000 Quadratmetern, ein Plus von rund 1,5 Prozent. Knapp 20 Aussteller befinden sich auf einer Warteliste. „Ein erfreuliches Ergebnis, das die internationale Bedeutung der Frankfurter Buchmesse bestätigt,“ sagt Volker Neumann, Direktor der Frankfurter Buchmesse.
Besonders mittelständische Verlage aus Ländern wie Australien und Südafrika sind in Halle 8.0 verstärkt präsent. So hat sich die von australischen Ausstellern angemietete Fläche um 61 Prozent vergrößert. Ein Grund für den neuen Optimismus ist die verbesserte wirtschaftliche Situation verschiedener Buchmärkte, von der nicht allein die großen englischsprachigen Publikumsverlage profitieren.
Insgesamt werden rund 2.000 englischsprachige Verlage erwartet, die sich über die gesamte Buchmesse verteilen. Damit stellen englischsprachige Verlage die zweitgrößte Ausstellergruppe nach dem deutschen Sprachraum. Mit rund 900 Verlagen aus Großbritannien verzeichnet die Frankfurter Buchmesse mehr als doppelt so viele britische Aussteller wie die London Book Fair. „Für uns ist der englischsprachige Buchmarkt weiterhin der wichtigste internationale Wachstumsmarkt,“ sagt Volker Neumann. Die Frankfurter Buchmesse werde ihre Bemühungen in diesem Bereich in Zukunft weiter verstärken.
Die Frankfurter Buchmesse ist mit mehr als 6.600 Ausstellern aus über 100 Ländern die größte Buchmesse der Welt. Sie organisiert darüber hinaus die Beteiligung deutscher Verlage an mehr als 20 Buchmessen in aller Welt. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.