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Nach SZ Bibliothek jetzt DIE ZEIT mit 20 bändigem Lexikon aus BI-Substanz

Erst am kommenden Donnerstag will DIE ZEIT das Geheimnis lüften, worüber längst spekuliert wird: Sichtlich inspiriert vom Erfolg der SZ Bibliothek der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG wird auch die ZEIT in diesem Markt stärker aktiv werden – mit einem 20 bändigem Sammelwerk zum Thema Wissen.

Noch halten sich alle Beteiligten bedeckt, auch über die Preise für die einzelnen Bände des Werkes, mit dem die ZEIT jetzt – trotz langer Zeit der Dementis – ebenfalls nach dem Münchner Vorbild neue Geschäftsfelder ausloten will.

Das Motto, mit dem die ZEIT ihre neue Strategie fährt („DIE ZEIT stillt Wissendurst und weckt Sammelleidenschaft“) verrät auch, wen sich die ZEIT als Partner für diese Aktion ins Boot geholt hat: Es ist das BI in Mannheim. Man kennt sich aus einer ersten gemeinsamen Aktion, mit der die ZEIT im Sommer mit vier CD-ROMs aus Brockhaus Material, die vier Ausgaben der ZEIT beilagen, den Einzelverkauf angekurbelt hat. Dort will man vor der Pressekonferenz der ZEIT aber nichts sagen, verrät nur soviel: „Der Handel wird selbstverständlich mit in den Vertrieb der Bände eingeschaltet.“

Überlegungen, man werde wie die SZ einen Schritt weiter gehen und versuchen, in großem Stil mit preiswerten (um nicht zu sagen: billigen) Buchprojekten zusätzliche Einnahmen zu erzielen, waren bislang dementiert worden. ZEIT-Herausgeber Dr. Michael Naumann etwa beim Start der SZ Aktion zu BuchMarkt: „Ich glaube, dass wir die Bücher im Buchladen liegenlassen sollten. Mir kommt diese ganze Aktion höchst problematisch vor – was sollen denn die Buchverlage dann noch verkaufen, wenn sie jetzt schon ihre Juwelen verschleudern?“

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