Bertelsmann hat das operative Ergebnis nach Ablauf von neun Monaten des Jahres 2004 deutlich verbessert. Das Operating EBIT stieg von 375 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf 812 Mio. €. Der Umsatz wurde um 1,9 Prozent auf 12,0 Mrd. € (Vorjahr: 11,7 Mrd. €) erhöht. Im dritten Quartal 2004 setzte sich der Aufwärtstrend beim Ergebnis fort. Das Operating EBIT stieg auf 216 Mio. € (Vorjahr: 189 Mio. €). Der Umsatz blieb mit 3,8 Mrd. € stabil.
Siegfried Luther, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand, erklärt: „Im bisherigen Jahr verlief die Geschäftsentwicklung sehr erfreulich. Wir sind für das vierte Quartal zuversichtlich und erwarten für das Gesamtjahr 2004 trotz verhaltener konjunktureller Dynamik unverändert eine Verbesserung des operativen Ergebnisses und ein leichtes organisches Umsatzwachstum.“
Der Konzernüberschuss vor Fremdanteilen erhöhte sich deutlich auf 641 Mio. € (Vorjahr: 162 Mio. €). Im dritten Quartal 2004 betrug er 91 Mio. € (Vorjahr: 20 Mio. €).
Seit dem 1. Januar 2004 nimmt Bertelsmann nach internationalen Bilanzierungsregeln keine planmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte mehr vor. Die Sondereinflüsse trugen deutlich weniger zum Konzernüberschuss bei. Außerordentliche Effekte aus dem seit 1. August 2004 bestehenden Joint Venture Sony BMG Music Entertainment sind im dritten Quartal noch nicht enthalten.
Investiert wurden in der Berichtsperiode 588 Mio. € (Vorjahr: 590 Mio. €). Die Nettofinanzschulden haben sich im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2003 um 158 Mio. € auf 662 Mio. € ermäßigt. Bertelsmann beschäftigte Ende September 2004 weltweit 75.984 Mitarbeiter (31. Dezember 2003: 73.221).






