Der Kleist-Preis steht möglicherweise vor dem Aus. Die Zukunft der mit 20 000 Euro dotierten traditionsreichen Literaturauszeichnung sei ungewiß, sagte der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger, anläßlich der Verleihung des Preises an die Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar in Berlin. Die Kulturstiftung der Deutschen Bank hat Blamberger zufolge den Preis in diesem Jahr zum letzten Mal gefördert. „Wir brauchen Geld“, so Blamberger. Neben der Deutschen Bank würden sich auch Berlin und Brandenburg zurückziehen. Sie hatten bislang für Unterkunft und Bereitstellung des Berliner Ensemble für die Preisverleihung gesorgt. Der Preis wurde erstmals 1912 vergeben, von 1933 bis 1984 ruhte er. Zu den Preisträgern gehören die namhaftesten deutschen Autoren seit den 20er Jahren, wie u.a. Bertolt Brecht, Robert Musil, Heiner Müller, Ernst Jandl, Monika Maron und Albert Ostermaier.
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