Der eben erschienene heutoge Langendorf-Dienst www.langendorfs-dienst.de enthüllt, auch zu gestrigen Branchenmonitor Meldung des Börsenvereins www.mvb-boersenblatt.de: Die aktuellen Erhebungen differieren mit einer spektakulären Bandbreite.
Boris Langendorf im O-Ton: „Wenn maschinell erzeugte Umsatzerhebungen mit großer Teilnehmerzahl zuverlässig wären, müssten zwei konkurrierende Umfragen zwangsläufig zum gleichen Ergebnis kommen. Tun sie aber nicht, ganz im Gegenteil:“
Langendorf in seinem Dienst weiter:
Der Branchenmonitor Buch des Börsenvereins meldete gestern für November einen Sortiments-Umsatz, der 9,7% unter Vorjahr lag
Vor einer Woche hatte buchreport für den Sortimentsumsatz im November ein Plus von 1,5% ausgerechnet
Auch in der kumulierten Umsatzentwicklung der ersten elf Monate unterscheiden sich Monitor (-2,6%) und buchreport (+0,8%) auf inakzeptable Weise.
Eine Orientierung für die Branche sind solche Daten nicht, nach außen bieten sie nur das Bild einer verwirrten Branche. Wer Schaden vom Buchhandel abwenden will, sollte sich dafür einsetzen, dass die Initiatoren dieser synthetisch generierten Daten ihre Bemühungen einstellen.
LD empfiehlt zur Branchenorientiertung die klassisch ermittelten Umsatzdaten des LD-Umsatztest (November -5,6%, kumuliert -0,9%) und des Kölner Betriebsvergeichs (November -4%, kumuliert eine knappe Null).
Am Rande vermerkt: Für den Vertriebswege-Mix Sortiment, Warenhaus und Onlineversand hat der Monitor für November -8,0%, kumuliert -0,5% ermittelt.