Ob das das Kino-Highlight des Jahres 2005 wird? Ausgeschlossen ist es nicht, denn mit Gwyneth Paltrow, Daniel Craig, Jared Harris, Blythe Danner, Michael Gambon ist der Kino-Film „Sylvia“ prominent besetzt: Das Werk von Christine Jeffs erzählt die Geschichte einer dramatischen Leidenschaft und Liebe zwischen zwei der bedeutendsten englischsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts: Sylvia Plath und Ted Hughes.
In der kurzen Zeit ihres Schaffens war Sylvia Plath ungeheuer produktiv. Sie galt als Wunderkind und führte ein intensives Leben, war voller Verlangen, voller Erwartungen, war getrieben von einem ungeheuren Ehrgeiz und einer gewaltigen Arbeitswut. Sie war zerrissen zwischen dem Anspruch, den Idealvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft von einer perfekten Hausfrau, Mutter und Ehefrau zu entsprechen, und dem Wunsch nach öffentlicher Anerkennung als Schriftstellerin und literarischem Ruhm.
Die Tagebücher der Sylvia Plath und die ihr gewidmeten Gedichte ihres Mannes Ted Hughes „Birthday Letters“ sind in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen. Weiter liegen dort zum Thema vor: Sylvia Plath: „Die Tagebücher“, Anne Stevenson „Sylvia Plath“, Elisabeth Bronfen: „Sylvia Plath“ sowie die Originaltexte von Sylvia Plath „Drei Frauen“ und „Bibel der Träume“.
Das wohl bekannteste Buch von Sylvia Plath, „Die Glasglocke“, liegt bei Suhrkamp und bei Wagenbach vor, den Gedichtband „Ariel“ gibt es bei Suhrkamp. Bei Piper sind der Band mit Erzählungen „Die Bibel der Träume“ sowie „Drei Frauen“ als Taschenbücher lieferbar.