Das Thema der „Brecht-Tage 2005“ hätte aktueller nicht gewählt werden können. Vom 7. bis zum 11. Februar lädt das Literaturforum im Brecht-Haus dazu ein, den Autor als Sportfreund zu entdecken. Fünf Tage lang geht es in Vorträgen und Diskussionen, in Lesungen, Theater- und Filmvorführungen um „Brecht und der Sport – Der Kampf als Ereignis und Erlebnis“. Was Brecht am Sport interessierte, so die Veranstalter, die die Brecht-Dialoge seit 1978 alljährlich im Februar ausrichten, war die Analogie zum Theater. Bei beidem sei es wichtig nicht zu wissen, wer am Ende siegt oder verliert. Mit dabei sind u.a. Kerstin Hensel, Martin Mosebach und Jochen Hieber. Auch Hoffmann & Campe – Geschäftsführer Günter Berg wird über „Brecht und der Sport“ referieren. In der Buchreihe „recherchen“ des Theater der Zeit ist ein Dokumentationsband geplant. Noch druckfrisch ist der Band zu den Brecht-Tagen 2004 „Brecht und der Krieg – Widersprüche damals, Einsprüche heute“, der für 10 Euro in den Handel kommt.
Informationen unter: http://www.lfbrecht.de/