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Süddeutscher Verlag gewinnt Prozess gegen WEKA

Der Rechtsstreit zwischen dem Süddeutschen Verlag und der Weka-Holding ist endgültig beigelegt. Wie das Landgericht Augsburg mitteilt, hat Weka schriftlich erklärt, gegen das Urteil des Gerichtes vom 4. Februar 2005 [mehr…] keine Rechtsmittel einzulegen.

Wie das Gericht damals bekannt gab, stehen dem WEKA-Verlag „unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt … die gegen den Süddeutschen Verlag geltend gemachten Schadenersatzansprüche zu“. Der WEKA-Verlag hatte den SV auf Zahlung von 76,3 Millionen Euro Schadenersatz verklagt, weil dieser die im Jahr 2001 vereinbarte Übernahme der Computer- und Fachzeitschriftensparte des WEKA-Verlages bewusst verhindert haben sollte. Das Bundeskartellamt hatte seine Zustimmung zu diesem Geschäft davon abhängig gemacht, dass sich der SV von zwei Elektronik-Zeitschriften trennt, für die er jedoch keinen Käufer fand.

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