Home > ARCHIV > Handelsblatt über den CLUB: Ein Auslaufmodell?

Handelsblatt über den CLUB: Ein Auslaufmodell?

Heute im „Handelsblatt“ zu Bertelsmann: „Ewald Walgenbach [mehr…] ist so etwas wie der heimliche Star im Vorstand des Gütersloher Medienkonzerns Bertelsmann. Innerhalb von zwei Jahren hat es der Kölner geschafft, das Sorgenkind Buch- und Musikclubs wieder auf die Beine zu stellen.“

Allerdings dürfte es nun schwierig werden, auf dieser Erfolgswelle weiterzusegeln: „Der Turnaround ist geschafft, doch die Umsätze sinken und die Expansion kommt nur langsam voran“, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. „Mit Verkäufen, Restrukturierungen und Managementwechseln hat Walgenbach das Direktkundengeschäft neu ausgerichtet. Nur der chronisch defizitäre deutsche Club erweist sich trotz aller Anstrengungen als harte Nuss. Die Keimzelle des Bertelsmann-Imperiums kämpft seit Jahren gegen gegen hohe Verluste, sinkende Umsätze und Mitgliederschwund.“

Die Crux dabei: Am deutschen Club wird Walgenbach gemessen. Deshalb versucht er nun den Erfolg mit einem Tabubruch zu erzwingen. Im Juli zieht der Club mit Redaktion und Marketing vom westfälischen Provinzstädtchen Rheda ins große Berlin. [mehr…]

„Ob Walgenbach mit dem Wechsel in die Metropole den Wettbewerb gegen Weltbild und Amazon gewinnen kann, wird nicht nur intern bezweifelt. Was niemand ausspricht: Vielleicht ist der bildungsbürgerliche Buchclub in Deutschland schlichtweg ein Auslaufmodell? Doch aus Rücksicht auf den Firmenpatriarchen und Club-Pionier Reinhard Mohn darf diese Befürchtung nicht Wirklichkeit werden.“

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige