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Stefan Geiger erhält Herbert-Riehl-Heyse-Preis der SZ

Stefan Geiger, politischer Korrespondent der Stuttgarter Zeitung, erhält den Herbert-Riehl-Heyse-Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal von der Süddeutschen Zeitung vergeben wird.

Ausgezeichnet wird Geigers Essay „Eigentum verpflichtet. Aber wozu verpflichtet es?“, der sich mit den Millionen-Prämien für Firmenmanager und Aufsichtsräte befasst und den Schwierigkeiten des Düsseldorfer Landgerichts, bei der Übernahmeschlacht zwischen Mannesmann und Vodafone schuldhaftes Verhalten nachzuweisen. „Der Beitrag“, so begründet die neunköpfige Jury ihre Entscheidung, „ist klar konstruiert, er drückt pointiert, aber in zurückhaltender Sprache die Empörung aus, die jeder beim Lesen instinktiv empfindet.“

Der Herbert-Riehl-Heyse-Preis, den die Gesellschafter des Süddeutschen Verlags gestiftet haben, ist mit 10 000 Euro dotiert. Er wird alle zwei Jahre verliehen und soll die Erinnerung an den SZ-Autor Herbert Riehl-Heyse wachhalten, dessen unaufdringliche, distanziert-kritische Schreibweise die politische Berichterstattung der SZ dreißig Jahre lang prägte. Der Preis wird am 27. April im Literaturhaus in München verliehen. Die Festrede hält Bundeskanzler Gerhard Schröder.

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