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Heute in der FAZ: Hannes Hintermeier über Christian Strasser: „Wiederverleger“

In Neuseeland war Christian Strasser wandern, einen Roman hat er dort auch angefangen, und eine Rückkehr in die Branche hatte er dazumal „mit jener Art Eindeutigkeit ausgeschlossen, bei der man das Hintertürchen in den Angeln quietschen hört. Er könne nicht klein, sondern nur groß, behauptete er seinerzeit ein ums andere Mal“, charakterisiert heute Hannes Hintermeier den „Wiederverleger“ (so die Headline) in der FAZ:

Aber nun ist anders gekommen. Von Eichborn kaufte er den Pendo Verlag. Er habe sich in den Verlagsräumen in der Züricher Forchstraße „auf den Teppich gesetzt und versucht, die Aura von Pendo zu spüren“, sagt Strasser.

Nach einem Frühjahrstitel über „Energiekompetenz“ geht es nun in die vollen. „Kleiner Verlag, große Bücher“, so lautet ein Werbespruch, „Ich bin Pendo“ ein zweiter. Künftig sollen pro Saison zwölf Titel erscheinen: vier Romane, vier Sachbücher, vier Lebenshilfe-Ratgeber.

Die Umtriebe der Konzernverlage, die Bietergefechte um immer höhere Vorschüsse sieht er aus der Distanz als Mummenschanz, den mitzumachen er nicht mehr bereit ist. „Ich treibe mich nur selber, über Geld kann ich nicht mehr mithalten.“ Er mache bewußt keinen Literaturverlag, sondern einen „Qualitätsverlag mit Mischprogramm. Ich sehe mich als kleiner Piper oder Kiepenheuer&Witsch.“

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