Die Jury „Spiel des Jahres“ hat heute in Berlin die Preisträger für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ bekannt gegeben. Die Auszeichnung geht an „Niagara“ von Thomas Lieschig, erschienen bei Zoch.
„Niagara besticht durch seinen originellen Mechanismus, der ein fließendes Gewässer mitten auf dem Spieletisch simuliert. Die Jagd der kleinen Boote nach farbigen Diamanten und die Angst vor dem Absturz am Wasserfall halten 3 bis 5 Mitspieler in Spannung und vermitteln ein intensives Spielerlebnis. Niagara ist damit ein idealer Botschafter für die Idee des Brettspiels“, begründete Uwe Petersen, Sprecher der Jury, die Wahl.
„Das kleine Gespenst“ von Kai Haferkamp, erschienen bei Kosmos, ist das Kinderspiel des Jahres 2005. „Das kleine Gespenst ist eine gelungene Mischung aus Gedächtnis- und Geschicklichkeitsspiel. Es ist liebevoll mit den Original-Illustrationen des Kinderbuches von Otfried Preußler bebildert. Stimmungsvoll setzt der Verlag die literarische Vorlage spielerisch um. Eine abwechslungsreiche Herausforderung, der sich Kinder, Eltern und Großeltern immer wieder gern stellen werden“, begründete Wieland Herold, der Koordinator Kinderspiel des Jahres, die Wahl.
Die Broschüre „Ausgewählte Spiele“ wird im September erscheinen. In dem ca. 40-seitigen Heft sind alle Preisträger und Nominierten in Bild und Beschreibung zu sehen. Zudem beinhaltet die Broschüre auch alle 18 auf der Empfehlungsliste der Jury genannten Spiele.
Die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ wurde zum 27. Mal (erstmals 1979) durch eine unabhängige Jury von elf Fachjournalisten gekürt. Das „Kinderspiel des Jahres“ wurde zum fünften Mal vergeben, abgestimmt haben dabei drei Jury-Mitglieder sowie ein vierköpfiger Beirat.
Infos auch unter www.spiel-des-jahres.de







