Die Harry-Potter-Hysterie hat sich am Samstag in Gelsenkirchen in Grenzen gehalten, berichten die Buchhandlungen in der WAZ.
Die Mayersche hatte anlässlich der Veröffentlichung der englischen Ausgabe „Harry Potter and the Half-Blood Prince“ ihre Filiale auf der Bahnhofstraße bereits um 7.30 Uhr geöffnet. Viele kaufwütige Fans des Zauberlehrlings hätten sich zu dieser Zeit aber nicht vor dem Laden eingefunden, bekennt Feray Gümüs, stellvertretende Filialleiterin. Immerhin: Die Verkaufszahlen seien zum Start recht gut gewesen.
Auch die Buchhandlung Minvera, ebenfalls Bahnhofstraße, konnte keine besonderen Vorkommnisse melden. „Beim letzten Harry-Potter-Buch hatten die Leser schon morgens den Laden gestürmt“, sagt Liane Wieschollek. Diesmal habe sich die Nachfrage in Grenzen gehalten. Das liege wohl auch daran, so Wieschollek, dass die Zeitspanne bis zur Veröffentlichung der deutschen Ausgabe nicht so groß sei wie 2003.
Ein ähnliches Bild bot sich am Samstag in Buer: Die Buchhandlung Kottmann am Markt hatte zwar zahlreiche Vorbestellungen entgegengenommen, aber während der Öffnungszeit blieb der ganz große Ansturm aus.







