Gestern hat sich die eBuch e.G. mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Mit

dieser Aktion sollen vor allem die Verlagsvertreter erreicht werden, weil hier Vorurteile abgebaut werden müssen page((17877): Anlass für DREI FRAGEN AN Lorenz Borsche (Foto), einen der beiden Generalbevollmächtigten der eBuch:
BuchMarkt: Was hat Ihre heftige Reaktion ausgelöst?
Lorenz Borsche: Eine Diskussion auf der Hauptversammlung der eBuch zum Thema Verlage und Vertreter, in der die Anabelisten sich über die negative Stimmungsmache einiger weniger(!) Verlagsvertreter bitter beklagten.
BuchMarkt: Was ist die kurze Kernbotschaft Ihres langen Epistels?
Borsche: Anabel hilft nicht nur Buchhandlungen, sondern auch Verlagen und Vertretern. Wer etwas anderes behauptet, hat nicht nachgedacht.
BuchMarkt: Ihre Hoffnung jetzt?
Borsche: Dass bei einigen Verlagen und einigen Vertretern ein großes Schweigen und Nachdenken einsetzt – und die anderen, die uns verstanden haben, sich offensiv für Anabel engagieren. Täglich gehen draußen Buchhandlungen kaputt, weil ein paar Prozent Rohertrag fehlen. Das müsste nicht sein. Und wir begrüßen deshalb ausdrücklich, dass auch ein anderer Großlieferant sich ernsthafte Gedanken um eine Verbesserung seiner Rabattstruktur macht, die vielleicht einigen Buchhändlern helfen könnte – auch wenn das nur eine unvollständige Kopie unseres Modells ist. Wobei ANABEL auf immer den Charme des Vollkonzeptes haben wird – vor allem aber den kleinen Buchhändlern gehört, und sonst niemandem!
Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie dazu auch das aktuelle BuchMarkt-Heft 7/05 mit dem Sarrazin-Modell
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