Gestern Abend kamen rund 80 Buchhändler/innen und Verleger/innen ins Münchner Literaturhaus. Der bayerische Landesverband lud erstmals zu einer Happy Hour und wollte damit seinen Mitgliedern die Gelegenheit bieten, sich über die Verbandsarbeit zu informieren, ihre Wünsche an den Verband im persönlichen Gespräch zu äußern und sich auszutauschen.
Einleitend sprach Dr. Rosemarie von dem Knesebeck, Vorsitzende des Landesverbands, über den „Börsenverein in Bayern. Was bedeutet die Reform für den Landesverband?“ und bezog Stellung zur gegenwärtigen Diskussion über die Verbandsreform. Sie betonte die Vorreiterrolle des Landesverbands, sei es bei der Bestrebung nach Verschlankung der Gremien, der schnellen Partizipation von Mitgliedern ohne Gremienzugehörigkeit, der klaren Aufgabenverteilung von Ehren- und Hauptamt oder einem vergleichbaren Dienstleistungsniveau für alle Mitglieder. Als Beispiel für erste gelungene Synergien im Gesamtverband wies sie auf die neue Kooperation mit dem Landesverband Berlin-Brandenburg hin, dessen Fortbildungsprogramm ab sofort vom bayerischen Landesverband organisiert wird.
„Wir müssen allerdings offen sein,“ so Rosemarie von dem Knesebeck „unser Handeln stets zu hinterfragen und das neue Zusammenspiel im Gesamtverein bietet dazu eine gute Möglichkeit. Unser Prüfstein ist dabei stets, dass unseren Mitgliedern mindestens dasselbe Serviceniveau geboten wird.“
Der Ehrengast Jürgen Boos nutzte die Gelegenheit, den bayerischen Buchhändlern und Verlegern die Schwerpunkte seiner Arbeit als neuer Geschäftsführer der Ausstellungs- und Messe GmbH vorzustellen. Ein vorrangiges Ziel sei es, weiterhin die Angebote der Frankfurter Buchmesse zu optimieren und jeder Zielgruppe gute Gründe zu liefern, auf der Messe präsent zu sein bzw. sie zu besuchen. Die Tätigkeiten der AuM beschränkten sich aber bei weitem nicht auf die fünf Tage im Oktober. Jürgen Boos warb deshalb besonders für das große und vielseitige Dienstleistungsangebot der AUM, das über das ganze Jahr in Anspruch genommen werden kann.







