Fast 100 Jahre nach Karl Mays Tod gibt es offensichtlich immer noch Neuland in

Sachen des großen sächsischen Erzählers zu entdecken. Nachdem der Karl-May-Verlag, Bamberg, bereits in den vergangenen Jahren sein Programm mit zahlreichen Sonderbänden rund um Leben und Werk von Karl May erweitert hat, erscheint dort jetzt das „umfassendste und ehrgeizigste Projekt der May-Forschung überhaupt“, wie Verleger Bernhard Schmid mitteilt:
Mit einer fünfbändigen Karl-May-Chronik (rund 2.900 Seiten, zusätzlich ein Begleitbuch mit Register und Sigleverzeichnis) unternehmen es die Autoren Dieter Sudhoff und Hans-Dieter Steinmetz, jeden Tag im Leben des Winnetou-Vaters, zu dem zeitgenössische Quellen, Erinnerungen aus Mays Umfeld und Zeugnisse aus dem Nachlass vorhanden sind, zu dokumentieren.
Bernhard Schmid begeistert: „Die langjährige“ (von der DFG geförderte Forschungsarbeit) „hat sich gelohnt, viele Wissenslücken konnten geschlossen und zahlreiche Irrtümer über Mays komplizierten Lebensweg revidiert werden.“
Tatsächlich: Zu wenigen Dichtern und Künstlern gibt es vergleichbare biografische Werke, kaum eines von „diesem Umfang und Detailreichtum“ (Schmid). NB: Die Bände eins bis vier kommen noch in diesem Jahr.
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