Das Wetter hat zwar nur bedingt beim Jubiläumsfest [mehr…] mitgespielt, zu dem Franz-Christoph Heel für den 5. August in die Räume des Ernst-Kalkuhl Gymnasiums

nach Bonn-Oberkassel eingeladen hatte – trotzdem war es sicher ein unvergesslicher Tag für seine Mitarbeiter, Autoren und Weggefährten.
Vom nahegelegenen Bahnhof ging es nämlich im Bundesbahn-Museumszug „Rheingold“ (s. Foto) auf einer der schönsten Bahnstrecken Europas nach Mainz – zu einer kurzen Besichtigung der Kupferberg-Sektkellerei. Und von dort zurück, wo der Jubiläumstag mit einem Spanischen Abend (spät) ausklang.
Mit viel Liebe und Einfallsreichtum hatte der Verleger das Fest mit seinem 20-köpfigen Team vorbereitet: Die Fahrkarten, die er und sein Mitgeschäftsführer Peter Tomm persönlich mit einer originalen Kontrollzange entwerteten, waren ebenso stilecht wie die Bahner-Uniformen, die beide dafür angelegt hatten.
Stilecht waren auch die Oldtimer, mit denen ein Teil der Gäste auf Wunsch des Auto-Liebhabers Heel angereist waren und die sich auf dem Schulhof des Gymnasiums präsentierten, das Heel einst neun Jahre lang besucht hatte – übrigens gemeinsam mit Peter Wirtz, dem Bürgermeister der Stadt Königswinter, der eine der erfrischend kurzen, aber fröhlichen Festeden hielt.
Anlass dafür gab es dafür genügend: Heel gehört heute zu den „Nischenverlegern“, die ganz anders arbeiten als der Mainstream und damit auch anderen Verlagen Mut machen, dass man mit Ideen und Mut auch mit den „Großen“ mithalten kann.
Wie breit und bunt sein Programm ist, zeigt nicht nur ein Blick auf www.heel-verlag.de, sondern auch ein Griff in die in der Stofftaschen, die die über 200 Gäste mitnehmen durften: Darin fand sich neben dem über 100-seitigen Gesamtprogramm auch die von Dr. Jürgen Franzke, dem Direktor des Nürnberger DB-Museums herausgegebene opulente Geschichte des Luxuszuges „Rheingold“, mit dem man unterwegs gewesen war (gerade erschienen, mehr durch Klick aufs Foto), aber auch der neu ins Programm aufgenommene „Spaniens Weinführer Nr. 1“ (Heel) „Guia Penin“, der über 10.500 spanische Weine verzeichnet, ganz frisch aus der Druckerei angeliefert.
Und ihm habe ich vor 25 Jahren versucht, die Idee, einen Verlag zu gründen, auszureden…..
Danke übrigens für den 60 Jahre alten „Luis Felipe“ der auch noch in der blauen Tasche war: 60 Jahre Heel sollten mit diesem Konzept dann auch erreichbar sein
CvZ