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Marx-Antiquariat in Frankfurt wird geschlossen

„Fischers Sozialstation“ – so nennt der Tagesspiegel das Frankfurter Marx-Antiquariat. Vor seiner Karriere als Politiker habe Joschka Fischer hier „kein Geschäft, sondern ein Projekt“ geführt, keine Kunden betreut, sondern „Sympathisanten“.

In der 70er Jahren wurde das Antiquariat u.A. von Joschka Fischer gegründet, nun aber muss der Laden im Stadtteil Bockenheim zum 30. September schließen.

„Langfristig wären auch die Umsätze in der Jordanstraße nicht ausreichend gewesen“, verrät uns Geschäftsführerin Petra Gienandt, aber „schliessen mussten wir, weil der Vermieter Konkurs gegangen ist, und wir vom neuen Vermieter gekündigt wurden“.

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