Die Förderung der Illustrationskunst im deutschsprachigen Raum ist das Anliegen der neugegründeten Stiftung Illustration, die gemeinsam von den Städten Troisdorf und Siegburg ins Leben gerufen wurde und die an Deutschlands einziges Museum für künstlerische Bilderbuchillustration und Künstlerbücher, das Troisdorfer Museum Burg Wissem angegliedert ist.
Hauptaufgaben der Stiftung sind der Erwerb und die Bewahrung, die konservatorische Betreuung, Archivierung und Ausstellung von Vor- und Nachlässen, wichtigen Werkgruppen sowie Einzelwerken aus dem Bereich Illustration. Die Stiftung soll ein kritisches Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum herausgeben. Der Titel: Illustration heute. Daneben wird die Stiftung die wissenschaftliche Erforschung und Publikation von Themen der Illustrationskunst initiieren und unterstützen.
Mit Workshops, Symposien, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen möchte die Stiftung darüber hinaus ein wichtiges Forum für den Erfahrungsaustausch und die Kommunikation zwischen Illustratoren aller Sparten, Kritikern, Vermittlern, Agenten und Verlagsvertretern bilden.
Die Stiftung ist offen für Zustiftungen, zum einen finanzieller Art, jedoch ebenso in Form von Werken der Illustrationskunst. Außerdem ist eine Fördermitgliedschaft möglich.
Vorgestellt wird die Stiftung Illustration auf der Frankfurter Buchmesse am Mittwoch, den 19. Oktober um 11 Uhr im Lesezelt von Dr. Maria Linsmann, Museumsleiterin Museum Burg Wissem Troisdorf.
Außerdem unterhalten sich die Karikaturistin Marie Marcks und die Kritikerin Renate Raecke, die Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Illustration ist, über die Situation von Illustratoren-Vor- und Nachlässen in Deutschland.
Das Illustratoren-Lexikon »Illustration heute – ein kritisches Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum« wird von Armin Abmeier, Herausgeber der »Tollen Hefte« und ebenfalls Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Illustration, vorgestellt.