Holtzbrinck verhandelt nach einem Magazinbericht mit dem britischen Finanzinvestor 3i (der im Dezember 2004 bei Zanolli eingestiegen war [mehr…]) über den Verkauf des Berliner Verlags, meldet Reuters.
Die Gespräche über den Verlag der „Berliner Zeitung“ seien weit gediehen, berichtete der „Spiegel“ am Samstag vorab unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Das Bundeskartellamt hatte dem Holtzbrinck-Konzern, zu dem Titel wie „Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“ und „Die Zeit“ gehören, die Übernahme des Berliner Verlags untersagt, weil Holtzbrinck schon den ebenfalls in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“ kontrolliert.
Holtzbrinck-Manager Michael Grabner habe zu den Verhandlungen mit 3i auf Anfrage keinen Kommentar abgeben wollen, berichtet das Magazin. Am Samstag war weder bei Holtzbrinck noch bei 3i Deutschland ein Kommentar zu erhalten.