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Booker Preis 2005 an John Banvilles „The Sea“ / Kommt im Herbst 2006 bei Kiepenheuer & Witsch

Der irische Autor John Banville wird mit dem begehrten Booker Preis 2005

John Banville

ausgezeichnet, wie gestern in einer vom Fernsehen live übertragenen Gala-Veranstaltung in London bekannt gegeben wurde.

Die Auszeichnung erhält der 59-jährige für sein Buch »The Sea«, das im Herbst 2006 in deutscher Übersetzung bei Kiepenheuer & Witsch erscheint.

Von John Banville sind bereits zahlreiche Titel im Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht, unter anderem: „Das Buch der Beweise“ (1991), „Athena“ (1996) und „Caliban“ (2004).

Auf der sechs Autoren umfassenden Shortlist befanden sich auch Julian Barnes »Arthur and George«), Zadie Smith (»On Beauty«) und Kazuo Ishiguro (»Never Let Me Go«), Sebastian Barry (»A Long Long Way«) und Ali Smith (»The Accidental«). Auf der Longlist waren mit J. M. Coetzee, Salman Rushdie und Ian McEwan weitere überaus prominente Namen.

Der 59-Jährige John Banville erzählt in seinem Roman »The Sea« von einem Mann, der am Ende seines Lebens an einen Urlaubsort seiner Kindheit zurückkehrt. Banvilles Buch sei eine »meisterhafte Studie von Kummer, Erinnerung und Liebe«, urteilte die Jury in London.

Der mit 50.000 Pfund (72.427 Euro) dotierte Booker Preis wird jedes Jahr für einen Roman aus den Commonwealth-Ländern oder aus Irland vergeben. Die Auszeichnung gilt als das britische Gegenstück zum amerikanischen Pulitzer Preis. Im Vorjahr wurde »The Line of Beauty« von Alan Hollinghurst mit dem Booker Preis ausgezeichnet (in deutscher Übersetzung „Die Schönheitslinie“ bei Blessing lieferbar).

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