Während in Deutschland im Jahr 2004 3073 Übersetzungen aus dem Englischen erschienen, was einem Anteil der englischen Übersetzungen an allen erschienenen von 56,8 % beträgt, wurden in die USA gerade mal 175 Lizenzen, nach England nur 115, verkauft, was einem Anteil von 2,5 bzw. 1,6 % entspricht.
Nun hat Tilman Allert mit seinem bei Eichborn Berlin erschienenen Buch „Der deutsche Gruß – Geschichte einer unheilvollen Geste“ ein „wahres Juwel von einem konzisem Essay“ (Hans-Ulrich Wehler in der
FAZ) geschrieben (im Oktober zierte es Platz 1 der SZ/NDR Bestenliste), was schon auf der Frankfurter Messe auf reges Interesse seitens verschiedener US-Verlage stieß. „Der deutsche Gruß“ wird nun in amerikanischer Übersetzung beim Verlag Henry Holt (Metropolitan) erscheinen, der sich gegen zwei andere Bieter durchsetzte.
Damit ist nach Jan Costin Wagners „Eismond“ innerhalb einer Woche eine zweite Sublizenz für Eichborn Berlin vergeben worden. Dort – und natürlich in der Frankfurter Lizenzabteilung von Eichborn – ist man „very pleased“ über diese Entwicklung.







