Gonsenheim soll bald wieder eine Buchhandlung haben, berichtet Main-Rheiner, der regionale Onlinedienst der Tageszeitungen der Rhein Main Presse: Bardo Schmitt von der Altstadtbuchhandlung wird in den Räumen der ehemaligen Buchhandlung Lux wieder Bücher anbieten.
Wie das Geschäft heißen soll, steht noch in den Sternen. Mit vereinten Kräften sind Schmitt und seine Mitarbeiter aber auf der Suche nach einem Namen für die Buchhandlung, die es bald wieder auf der Breiten Straße geben wird. „Was Pfiffiges soll es sein“, überlegt Schmitt, der seit den 80er Jahren in der Altstadt-Buchhandlung beschäftigt und seit fünf Jahren deren alleiniger Inhaber ist.
Eine Herausforderung sei es allemal, nun zusätzlich in Gonsenheim neu zu eröffnen – gerade in der heutigen Zeit, ist sich der Buchhändler des Risikos bewusst. Vor allem, da er auch finanziell einiges investieren will. „Neue Regale, Fußboden, Beleuchtung – eigentlich machen wir alles neu“, plant er. Zunächst wird nur das Erdgeschoss als Verkaufsraum hergerichtet; das Obergeschoss, mit dem sich eine Gesamtfläche von etwa 150 Quadratmetern ergibt, soll dann erst im Laufe des kommenden Jahres renoviert werden. Mindestens zwei Mitarbeiter werden neu eingestellt für das Geschäft, das seit über 50 Jahren von der Familie Lux geführt worden war und mit dem Tod des Inhabers Werner Maria Lux Anfang Oktober dieses Jahres erloschen war.
Bardo Schmitt weiß um das Engagement der Buchhandlung Lux in Gonsenheim, auch deshalb will er alte Traditionen fortführen. Autoren-Lesungen, Mitwirkung bei Vorlesewettbewerben in Schulen: All das soll es weiterhin geben. Gerade da Schmitt selbst in Gonsenheim aufgewachsen und mit der Buchhandlung Lux großgeworden ist. Zugute kommt dem 50-Jährigen hierbei die gute Lage: Sein neues Geschäft liegt mitten in der Gonsenheimer Einkaufsstraße in direkter Nachbarschaft von weiteren Geschäften, Arztpraxen und Banken.
Spätestens im Januar will der Buchhändler seinen Laden eröffnen. Ab Dezember soll eingerichtet werden. „Auch wenn wir schon Ende des Jahres öffnen sollten – eine Feier wird es erst im nächsten Jahr geben.“