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Ulla Ackermann – von der Skandalautorin zur Journalistin

Wer erinnert sich noch daran? Mitte 2003 musste die damalige HoCa-Autorin Ulla Ackermann zugeben, ihre aufsehenerregende Autobiografie „Mitten in Afrika“ erfunden zu haben [mehr…]. Der Verlag Hoffmann und Campe nahm das Buch damals vom Markt, entschuldigte sich bei den Käufern und zahlte ihnen auf Wunsch sogar den Kaufpreis von 21,90 Euro zurück. Darauf verschwand Ackermann von der Bildfläche. Auf der kleinen Nordseeinsel Spiekeroog wagt die Autorin nun einen Neuanfang – und gelobt Ehrlichkeit und Akkuratesse, hat der SPIEGEL herausgefunden. Gegründet hat sie in diesem Herbst die „Spiekerooger Zeitung“.

„Es ist ein Neuanfang, ich habe noch nie eine Zeitung gemacht“, sagte Schmitz, wie Ulla Ackermann tatsächlich heißt, zu SPIEGEL ONLINE. Das Blatt wird die kleine nordfriesische Gemeinde mit Berichten und Hintergrundinformationen zum tagesaktuellen Geschehen, Kulturtipps und bunten Meldungen versorgen. Dabei soll journalistische Akkuratesse, nicht das freie Spiel der Phantasie, den Ton angeben.

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